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Brustkrebsvorsorge – Früherkennung erhöht die Behandlungschancen

Die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland ist Brustkrebs. In den letzten Jahren wurden bedeutende Fortschritte in der Behandlung der Erkrankung gemacht. Aus diesem Grund wird es immer wichtiger, die Risiken, die zu der Erkrankung führen können, zu kennen und mit regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen eine rechtzeitige Erkennung von Brustkrebs zu ermöglichen. Im Verhältnis zwischen Arzt und Patient ist es wichtig, eine ausgewogene Balance zwischen sinnvoller Kontrolle und nicht erforderlicher Verunsicherung zu finden.

Die Vorsorgeuntersuchung beim Arzt
Die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung ist eine Voraussetzung für die Früherkennung von Brustkrebs. Ihr voraus geht ein Anamnesegespräch, in dem der Arzt über die Risiken aufklärt, die diese Erkrankung verursachen können. Auch über die Brustkrebs Symptome klärt der Arzt in dem Gespräch auf. Mit zunehmendem Alter erhöht sich auch das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Bestandteil eines Früherkennungsprogramms ist die inspektorische und palpatorische Untersuchung der Brustdrüse sowie der Lymphabflussgebiete. Das bedeutet, dass die entsprechenden Regionen genau in Augenschein genommen und abgetastet werden. Insbesondere ab dem 50. Lebensjahr wird auch die Mammografie zur Früherkennung der Erkrankung eingesetzt. Als Methoden zur Erkennung von Tumoren in frühem Stadium und als Erkennungsmethode von Vorstufen der Brustkrebserkrankung ist die Mammografie allgemein als wirksam anerkannt.

Diagnostik – die Wichtigkeit der Untersuchungen
Neben der Mammografie wird in der Vorsorgeuntersuchung zur Früherkennung von Brustkrebs die Ultraschalluntersuchung als begleitende Form eingesetzt. Besteht der Verdacht auf eine Erkrankung reichen bildgebende Verfahren zur eindeutigen Diagnose nicht aus. Letzte Sicherheit kann nur die Entnahme von kleinen Gewebeproben bringen. Dieser Vorgang wird Biopsie genannt. Es folgt eine Untersuchung der Proben mithilfe von biochemischen Verfahren und unter dem Mikroskop. Diese Methoden sind notwendig, um eventuelle Abweichungen zum normalen Gewebe feststellen zu können. Weitergehende Informationen zu diesem Thema liefert der Krebsinformationsdienst. Regelmäßige Selbstuntersuchungen durch ein Abtasten der Brust nach Knötchen oder Verdickungen sollte jede Frau selbst durchführen. Für Mediziner gehört auch dies zum Vorsorgeprogramm und dient der Früherkennung.

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