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CFDs – große Chancen bei hohem Risiko

Mickrige Zinsen für langjährige Festgeldanlagen und teilweise Null-Zinsen auf das Tagesgeld – für renditeorientierte Anleger ist es nicht einfach, das vorhandene Kapital gewinnbringend anzulegen. Chancen bieten hingegen die internationalen Aktien-, Rohstoff- und Devisenmärkte. Mit CFDs können risikobewusste Anleger überproportional profitieren.

CFDs: Differenzkontrakte mit hohen Gewinnaussichten
Bei den sogenannten CFDs handelt es sich um eine bestimmte Form von Hebelprodukten, die als Differenzkontrakte bezeichnet werden. In der englischen Bedeutung steht die Abkürzung CFD für „Contract for Difference“. Im Grunde handelt es sich bei diesem Trading-Instrument um eine Übereinkunft zwischen Broker und Anleger. Der Anleger hinterlegt eine Marge und handelt ab diesem Moment mit einer Aktie, einem Rohstoff, einem Währungspaar oder einem ganzen Index. Durch die Hebelwirkung können binnen kurzer Zeit hohe Gewinne realisiert werden. Die Differenzkontrakte können mit einer Vielzahl von Basiswerten gehandelt werden. Möglich ist ein Investment in Rohstoffe wie Gold, in Anleihen, in Einzelaktien, in Devisen und Indizes. Anleger haben die Möglichkeit, auf steigende oder fallende Kurse zu setzen. Im erstgenannten Fall handelt es sich um eine Long-Position, beim Setzen auf fallende Kurse um eine Short-Positionierung.

Handel mit CFDs: Geringer Kapitaleinsatz
Zu den Vorteilen des Handels mit CFDs gehört die Tatsache, dass nur ein geringer Kapitaleinsatz erforderlich ist, um an der Entwicklung des Marktes zu partizipieren. Ein praxisbezogenes Beispiel verdeutlicht das Prinzip des CFD-Handels: Angenommen ein Anleger möchte Aktien eines Unternehmens im Wert von 15.000 Euro erwerben. Bei einer Direktinvestition in den Aktienmarkt müsste die komplette Summe plus Gebühren aufgebracht werden. Beim Handel mit CFDs muss der Investor nur einen Bruchteil des Betrages hinterlegen, um von der Kursentwicklung der favorisierten Aktie zu profitieren. Verlangt der Broker beispielsweise 5 Prozent als Sicherheitsleistung, muss der Anleger nur 750 Euro hinterlegen, um das gleiche Investment zu tätigen.

Verlustrisiken minimieren
Der Handel mit CFDs wird über professionelle Tradingplattformen wie CMC Markets abgewickelt. Nach der Eröffnung eines Kontos und der Überweisung eines Geldbetrages können Anleger mit dem Trading beginnen. Da der Handel mit Hebelprodukten erhebliche Verlustrisiken birgt, sollten bereits beim Auftakt Maßnahmen zur Minimierung des Verlustrisikos eingeleitet werden. Broker wie CMC Markets bieten ihren Kunden eine Reihe von Tools zur Umsetzung. Die Order kann beispielsweise mit einer Stop-Loss-Marke ausgestattet werden. Durchbricht der Basiswert eine vorher festgelegte Grenze, wird automatisch eine Auflösung der Position in die Wege geleitet. Weitere Werkzeuge zur Aussteuerung der Risiken sind sogenannte Take-Profit-Aufträge und Trailing-Loss-Aufträge. Bei der letztgenannten Variante folgt der Auftrag so lange dem Kurs des Basiswertes, wie dieser sich in die gewünschte Richtung entwickelt, und wahrt dabei penibel den Abstand, der bei der Auftragsvergabe festgelegt wurde.

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