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Ein Kulturwochenende in Dresden

Dresden, von Einheimischen und Gästen liebevoll „Elbflorenz“ genannt, bietet für ein Kulturwochenende traumhafte Highlights, den Stadtbummel in einer der schönsten Barock-Innenstädte der Welt, Entspannung bei einer Dampferfahrt auf der Elbe und eine reichhaltige Kleinkunstszene. Die Dresdner Kunstschätze, die Stadtarchitektur und ein Ensemble von Weltformat in der Semperoper lassen das Kulturwochenende zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.

Der Beginn Ihres Dresdner Wochenendes
Zunächst suchen Sie sich eine private Ferienwohnung in Dresden, die Sie vom heimischen PC aus buchen können. Online findet man ganz leicht eine Unterkunft, z.B. bei Wimdu.de, Sie können hier unter verschiedensten Preislagen wählen. Am „Blauen Wunder“, der berühmten Elbbrücke, finden Sie ein kleines Studio für zwei schon ab 45 Euro. Nach Ihrer Ankunft besorgen Sie sich eine Stadtkarte, die es sehr preiswert entweder in der Ferienwohnung oder auch in der Stadtinformation zwischen Zwinger und Semperoper gibt. Karten für den öffentlichen Nahverkehr (hoher Sightseeing-Faktor) sind dort ebenfalls erhältlich, eine Dresden-Karte für 21 Euro schließt gleichzeitig Busse, Straßenbahn, S-Bahn mit Flughafen-Zubringer und kostenlosen/ermäßigten Eintritt in Museen und Ausstellungen ein (Dauer: 48 Stunden). Dieses Ticket kann in jedem Fall empfohlen werden. Die Dresdner Hochkultur befindet sich auf engstem Raum innerhalb der Baroque City, Sie können alles erlaufen.

Highlights in Dresden
Wenn Sie sich in der Stadtinformation die Karten geholt haben, befinden Sie sich unmittelbar neben dem Zwinger, der Semperoper und dem Grünen Gewölbe. Es sind jetzt einige Schritte zu Fuß in den Zwinger-Innenhof zu empfehlen. Nun haben Sie die echte Qual der Wahl: Sie können sich wenigstens eine der Zwinger-Ausstellungen ansehen, zum Beispiel die Porzellansammlung oder die Gemäldegalerie Alte Meister, oder Sie laufen über die Straße, trinken vor dem Taschenberg-Palais einen Kaffee und holen sich dann hinter dem Taschenberg-Palais Karten für das Grüne Gewölbe, dessen Eingang nur wenige Schritte entfernt ist. Alternativ schlendern sie über den Opernplatz zur Semperoper und von dort zu den Brühlschen Terrassen am Elbufer, vorbei an der Kunstakademie, steigen hinab zum Albertinum und werfen einen Blick in dessen imposante Eingangshalle. Auch hier gibt es Dauerausstellungen, allerdings möchten Sie sicherlich zunächst die wichtigsten Punkte der Innenstadt gesehen haben. Sie laufen also vom Albertinum zur Frauenkirche, die Sie die ganze Zeit über im Blickfeld hatten. Sie befanden sich faktisch ständig zwischen der wieder erbauten Kirche, die wie in den Zeiten vor dem 13.02.1945 den Neumarkt überragt, und dem herrlichen, von Canaletto gemalten Panorama der Elbe. Treten Sie ein in die Dresdner Frauenkirche, die immer offensteht, und besinnen Sie sich für einen Moment.

Von der Frauenkirche führt Sie Ihr Weg zum Fürstenzug, und damit haben Sie das, was jeder von Dresden sofort gesehen haben möchte, in einer halben Stunde erlaufen. Die tatsächliche Besichtigung nur der wichtigsten, kostbarsten Schätze auf diesem kurzen Wegstück könnte Monate dauern.

Die Dampfschifffahrt auf der Elbe
Einige der ältesten noch erhaltenen Raddampfer führen Sie auf der Elbe unter anderem zum Schlosspark Pillnitz oder in die Sächsische Schweiz. Als Pendant zur Hochkultur ist die Elb-Dampferfahrt ein Genuss ohnegleichen, sie werden begeistert sein von den Weinbergen und den über der Elbe thronenden Villen. In Dresden ist auch Geld zu Hause, das nur by the way. Wenn Sie wirklich Musik lieben, versäumen Sie keinesfalls einen Besuch der Semperoper. Der Sound und die Ausstrahlung des Orchesters, die Sänger und das Ballett suchen historisch und international ihresgleichen.

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