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Wie hoch müssen Tagesgeldzinsen sein, um nach Inflation mindestens einen Kaufkrafterhalt zu garantieren?

Die Anlage in Tagesgeld ist in Zeiten von niedrigen Zinsen zu einer der beliebtesten Geldanlageformen in Deutschland geworden. Die Kunden schätzen die hohe Sicherheit und die  absolute Flexibilität. So ist das Tagesgeld bei kurzfristigen Kapitalbedarf innerhalb weniger Tage wieder auf Girokonto verfügbar.

Es wird jedoch aktuell Sparern auf dem deutschen Geldanlagemarkt alles andere als leicht gemacht. Nur einige wenige Anbieter von Tagesgeldkonten lassen für die ihre Kunden auch   überdurchschnittliche Renditen zu. Das hat sich auch nicht durch einige neue Anbieter geändert, die in den letzten Monaten neu auf den Markt drängten.

Die außerordentlich niedrigen Zinsen der vergangen letzten Monate sind hauptsächlich auf die Geschäftspolitik der internationalen Notenbanken zurück zu führen. Mithilfe eben dieser Niedrigzinspolitik, wollten diese entscheidend zum Überwinden der weltweiten Wirtschaftskrise beitragen. Dies gelang auch, wenn auch nur in einem gewissen Ausmaß und von Land zu Land unterschiedlich. So wurden die Leitzinsen im Euroraum zeitweise auf nur 1 % festgelegt und hatten somit ihren historischen Tiefstand erreicht.

Nun das es zumindest in Deutschland wieder mit der Wirtschaft aufwärts geht steigt nun allmählich wieder das Zinsniveau. Die Leitzinsen liegen aktuell (Stand Juni 2011) immerhin bei 1,25 %. Die Tagesgeld-Zinsen zeigen auch wieder eine moderate steigende Tendenz. Zunehmend Sorgen bereitet den Währungshütern zur Zeit jedoch eine gewisse Inflationssteigerung.

Fazit:
Die Konditionen für Tagesgeldkonten wurden in den letzten Wochen etwas angehoben und liegen im Schnitt nun bei ca. 2,5 %. Gleichzeitig ist die Inflation angestiegen. Grundsätzlich kann man die Aussage treffen, das selbst sogenannte „Zinsjäger“ für Tagesgeldeinlagen keinen allzu hohen Zins erhalten. Nach Bereinigung von Kapitalertragsteuer, sonstigen Gebühren und die Berücksichtigung der Inflationsrate bleibt als Ergebnis eine Rendite in etwa der Höhe des Kaufkraftverlustes.

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